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Bread & Butter: Flops, Highlights und Labels to watch

Trends

veröffentlicht von Ruppert am Freitag, 29. Januar 2010


Während Corinna und Juliane auf der Fashion Week von Show zu Show geeilt sind, war ich etwas bodenständiger unterwegs und habe auf der Bread & Butter zusammen mit unserem Einkauf die neuen Kollektionen für die Herbst/Winter 2010 Saison bestaunen dürfen. Zwar habe ich dadurch nicht die Inspirationen großer Designer begutachten können, dafür halte ich es aber für deutlich wahrscheinlicher, dass die Mode, die auf der Bread & Butter vorgestellt wurde auch auf der Straße zu sehen sein wird. :-)

 

Trends für Herbst/Winter 2010: Alt bewährtes

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Eigentlich lässt sich der Eindruck über die kommenden Herbst und Winter Trends mit drei Wörtern beschreiben: Keine großen Experimente! Das könnte man natürlich auf der einen Seite als etwas einfallslos bezeichnen, in Anbetracht einer großen Finanz-und Wirtschaftskrise aber auch als vernünftig. So bleiben uns die Trends vom letzten Jahr auch 2010 erhalten: Lila, Nieten, Leder, Strick etc. Gerade letzteres hat mich ziemlich begeistert. Strick wird definitiv immer stylischer und experimentierfreudiger. Aber dazu später mehr... Kommen wir (leider) zunächst einmal zum "Flop der Messe"

 

Flop der Messe: "No photos, please!"

Was mich doch etwas genervt hat, ist die nach wie vor an einigen Ständen überholte Öffentlichkeitsarbeit. Ich verstehe ja, dass man sein Sortiment so lange wie möglich geheim halten und vor Nachahmern schützen möchte. Aber in Zeiten von iPhones, Twitter und Facebook ist diese alte Taktik auf einer riesigen Messe etwas fragwürdig. Das ganze wurde leider an einzelnen Ständen so übertrieben, dass sich die Mitarbeiter sogar mit Hechtsprung vor die Kamera geworfen haben. Im Vergleich dazu wirkte Oliver Kahn wie ein reaktionsarmer Jugendspieler... Definitiv der Flop der Messe!!

 

Highlight der Messe: Die Besucher

Während ich die zum Teil restriktive Foto-Politik auf der Messe mehr als mühsam empfand, waren die Besucher selbst ganz klar das Highlight für mich. Sowohl auf der Bread & Butter als auch auf der Fashion Week. Wie schon letztes Jahr haben sich die Messe-Teilnehmer an Kreativität und Individualität selbst übertroffen. Am liebsten hätte ich mich einfach mitten auf der Messe mit einem Stuhl platziert und mich mit einem kalten Bier einfach nur von den unterschiedlichen Styles der Leute inspirieren lassen:

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Meine Labels to Watch: Boss Orange, Essentiels by Set, Hüftgold, Nudie

Ich glaube der Stand, der am häufigsten fotografiert wurde war Essentiels by Set (endlich mal ein Stand ohne Nationaltorhüter als Mitarbeiter). Und in meinen Augen vollkommen zu Recht. Was hier die Designer aus dem Hut gezaubert haben hat mich wirklich begeistert. Schön das der Trend Strick sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht und immer stylischer wird. In diesem Fall, möchte ich einfach nur die Bilder sprechen lassen...

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Ich glaube, dass man sich nächsten Winter wirklich auf Strick freuen kann. Sehr stylisch und cool kombinierbar. Das einzige was ich mich noch frage: Wo bleibt die Männer-Kollektion???

 

Regelrecht begeistert war ich auch von der Boss Orange Kollektion. Da kommen wirklich stylische Sachen auf uns zu. Sehr stark war das Thema Jeans. So habe ich tolle Longshirts mit lässigem Jeans-Print gesehen, die wirklich stylisch aussahen. Für die Männer war neben den coolen Jeansjacken auch ein Blazer in Jeans-Optik auf alle Fälle ein echter Hingucker. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir ein Hoodie aus Leder kombiniert mit einer Jeansjacke. Ich weiß, klingt etwas dekadent ;), sah aber super aus. Jedenfalls habe ich mir schon einige Teile für die nächste Saison vorgemerkt... Auch wenn hier leider keine Fotos erlaubt waren, Boss Orange sollte man unbedingt auf der Agenda haben!!

 

Ein weiterer Favorit von mir ist das Label Hüftgold. Die Jungs und Mädels aus Berlin mausern sich wirklich und werden mit jeder Kollektion immer besser. Auch schön zu sehen, dass hier noch gerne experimentiert wird und man auch nicht von spielerischen Accessoires zurückschreckt.

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Ein weiteres Highlight war eines meiner Lieblingslabels, Nudie. Der eine oder andere Modekenner wird jetzt vielleicht mit den Augen rollen "Ein alter Hut", aber selbst jetzt noch zähle ich mit Nudie in der Hamburger Innenstadt zu einer seltenen Gattung. Also liebe Leute, packt eure Nudie Jeans sowie Shirts aus und tragt sie ordentlich aus, bis sie wirklich im Mainstream angekommen sind ;).

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So oder so arbeitet Nudie weiter fleißig daran den deutschen Markt zu erobern. Und es war bestimmt der Stand, an dem ich die mit Abstand meisten Ellenbogen-Kicks in die Rippen bekommen habe, als ich mich mit anderen Besuchern darum drängelte mir die neuesten Teile anzuschauen. Und welche schönere Kennzahl gibt es bitteschön um die Popularität eines Labels zu messen ;-P...

 

Um aber eine Meinung zu haben, was in 2010 angesagt sein wird, muss man allerdings nicht unbedingt auf Mode Messen gehen. Schreibt mir doch, was ihr glaubt was dieses Jahr an großen Trends kommen. Ich freue mich auf eure Meinungen...

Autor: Ruppert Bodmeier

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